19.06.2021 - 02.07.2021 Bretagne, diesmal leider ohne Wohnmobil

Unser treuer Hymer ist verkauft
Unser treuer Hymer ist verkauft

Unsere letzte Reise liegt jetzt ein Dreiviertel Jahr zurück. In dieser Zeit hat sich einiges getan. Das wichtigste zuerst: Wir sind jetzt beide geimpft und können von daher wieder ans Reisen denken. Allerdings mit Einschränkungen. Denn wir haben Anfang des Jahres unseren treuen Hymer B544, Baujahr 2006 verkauft. Ein neues Wohnmobil ist bereits bestellt und soll im September geliefert werden. Leider wird sich der Termin aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht einhalten lassen. Das hat uns der Wohnmobilhändler unseres Vertrauens bereits mitgeteilt. Aber niemand kann zur Zeit Angaben darüber machen, wann unser Fahrzeug tatsächlich zur Abholung bereit stehen wird. Sowohl bei Fahrzeug- und Wohnmobilherstellern als auch bei den Wohnmobilhändlern herrscht das Chaos. Eigentlich müssten jetzt schon die Folgetermine bei den Werkstätten für den Einbau des gewünschten Zubehörs abgesprochen werden. Dies ist wegen des ungewissen Auslieferungstermins jedoch unmöglich. Dabei haben die Werkstätten Wartezeiten bis zu acht Wochen. Bis unser Fahrzeug voll ausgerüstet und reisefertig zur Verfügung steht, wird es noch eine ganze Weile dauern. Bis dahin heißt es also wieder einmal mehr Geduld bewahren. 

 

 

Endlich geimpft, steht einer Reise (ohne Wohnmobil) nun nichts mehr im Wege. Brigitte ergreift die Initiative und schlägt vor, wieder einmal in die Bretagne zu fahren. Ich bin logischerweise schnell überzeugt, weil es uns schon letztes Jahr dort sehr gut gefallen hat. Außerdem ist die Bretagne groß und wir  haben längst nicht alles gesehen. Kurz entschlossen buchen wir auf zwei verschiedenen Campingplätzen jeweils ein Mobilhome für eine Woche. Die erste Woche verbringen wir auf dem CP Les Muettes in Carantec, die zweite Woche auf dem CP L'Ocean Bretone in der Nähe von Concarneau. Um es schon einmal vorweg zu nehmen, auch mit dieser Art zu Reisen kommen wir gut klar. Mit der Kombination aus Pkw und E-Bike sind wir sehr flexibel und haben einen großen Aktionsradius. Zudem bieten die Mobilhomes einen gewissen Komfort, was uns sehr gelegen kommt. Trotzdem vermissen wir natürlich das Wohnmobil.