Donnerstag, 23.07.2020, die erste Station auf unserer Rückreise ist die mittelalterliche Stadt Vitré.


Für die erste Übernachtung auf der Rückreise  fahren wir den Camping Municipal de Vitré*** an.


Der Camping ist relativ klein, aber sauber und sehr schön mit viel Blumenschmuck angelegt. Für die Übernachtung zahlen wir gerade einmal 15.- €. 


Eine Besonderheit, die wir bislang noch nirgends, außer hier gesehen haben, sind die Natursteinmauern neben den Stellplätzen. Wir richten uns ein und genehmigen uns eine kleine Mittagspause. Danach nehmen wir die Räder um uns ...


... die Altstadt von Vitré ein wenig anzuschauen.  Vitré liegt an den Toren zur Bretagne und war im Mittelalter durch den Tuchhandel bekannt. Schön verarbeitete Portale, Fachwerkhäuser und viele andere architektonische Besonderheiten zeugen noch heute vom vergangenen Reichtum der Stadt.


Das Stadtbild von Vitré wird beherrscht vom mächtigen, aus dem 11. Jahrhundert stammenden, Schloss.


Freitag, 24.07.2020, wir fahren weiter bis Sully-sur-Loire.


Am frühen Nachmittag erreichen wir den Aire de Camping-Car Sully sur Loire. Der Einfahrbereich des kostenlosen Stellplatzes ist etwas eng geraten. Außer auf Strom und Duschen braucht der Camper auf nichts zu verzichten. Weitere Kritikpunkte finden wir nicht.


Alle 35 offiziellen Stellplätze sind bei unserer Ankunft bereits belegt. Deshalb stellen wir uns auf den angrenzende Parkplatz. Offensichtlich wird das Übernachten hier geduldet. 


Wir schauen uns ein wenig um und spazieren durch den Schloss Park zum Schloss Sully sur Loire, das aus dem Ende des 14. Jahrhundert stammt.


Im Jahre 2000 wurde das Schloss zusammen mit dem Tal der Loire, in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Wir spazieren noch etwas weiter, bis in das Stadtzentrum. Die Stadt selber ist hübsch aber ohne weitere Highlights.


Samstag, 25.07.2020, von Sully-sur-Loire nach Sainte-Livière am Lac du Der.


Am Vormittag starten wir zur vorletzten Etappe der Rückreise. Google Maps ist, wie immer auf "Mautstraßen vermeiden" eingestellt. Und so gelangen wir auf Departement- bzw. Nationalstraßen zunächst in die Stadt Saint Fargeau, wo wir eine kleine Pause mit einem Stadtbummel verbinden. 


Saint-Fargeau liegt bereits im Burgund. Die Stadt zählt ca. 1600 Einwohner. Zahlreiche historische Gebäude sind gut erhalten bzw. restauriert. 


Durch das mittelalterliche Stadttor gelangt man in die Altstadt.


Was für ein Wunder, auch hier wieder ein Schloss


Daran mangelt es in dieser Gegend Frankreichs wahrlich nicht.


nach dem Stadtbummel mit Kaffeepause geht es weiter auf der Landstraße, vorbei an Sonnenblumen- und ...


... abgeernteten Getreidefeldern. 


Am späten Nachmittag erreichen wir den Aire de Camping-Cars Sainte Liviere, am nördlichen Ende des Lac du Der, in der südlichen Champagne. Der Einlaß zum Stellplatz ist mittels Schranke und Automat geregelt. Die Bezahlung von 8.- € für die Nacht erfolgt mit der Mastercard. Der Platz ist etwas abgelegen, äußerst ruhig. Sehr empfehlenswert als Zwischenstopp. 


Ohne, den üblichen Ausflug zu unternehmen, ruhen wir uns diesmal aus. Nach dem Abendessen legen wir uns zeitig schlafen. 260 Kilometer trennen uns noch von zuhause. Morgen Vormittag starten wir zur letzten Etappe dieser Reise.