18.09.2020 - 24.09.2020 Camping Nr. 44 "Relax" Swinemünde

Nach knapp einer Woche Aufenthalt hier unser Kommentar zum Camping Nr. 44 "Relax" Swinemünde. Fangen wir beim besten an, was Camping Relax zu bieten hat, nämlich seiner Lage. An der Grenze zum Kurpark gelegen, sind es fußläufig 200 Meter zur Strandpromenade und ca. 700 Meter bis in die Altstadt. Hier müssen wir unbedingt die tollen Restaurants erwähnen, die dort zu finden sind. Unsere Favoriten an der Promenade sind das Vinyl und das Mistral. In der Altstadt das Restaurant Neptun. Qualität, Service und Preise sind unseres Erachtens unschlagbar. 

 

Der Platz ist mit einer Eingangsschranke versehen. Tagsüber ist Straßenlärm zu hören. Nachts wird es ruhiger. Uns haben die Geräusche nicht besonders gestört. Im übrigen bietet der Platz die komplette Service Infrastruktur die man als Camper benötigt. Leider läßt die Sauberkeit der sanitären Einrichtungen sehr zu wünschen übrig. Es sind parzellierte und unparzellierte  Stellplätze vorhanden. Der Untergrund auf verschiedenen Stellplätzen sowie Zufahrtswegen bestehet teilweise aus unbefestigtem, losem Sand. Für sieben Übernachtungen mit Strom bezahlten wir beim auschecken 107 ,- € plus 13,20 € Kurtaxe. Das sind etwa 17,- € pro Nacht. 

 

Zusammengefasst können wir sagen, dass der CP unseres Erachtens nicht besonders ansprechend, die Lage jedoch hervorragend ist. 


Der Eingangsbereich mit Schranke. 


Vor dem Sanitärgebäude befindet sich die Ver- und Entsorgung incl. Entleerung für die Chemietoilette.


Unser Platz ist relativ klein, weshalb unser Fahrzeug etwas schräg geparkt ist. 


Zum Teil unbefestigte Plätze und Zufahrtswege aus losem Sand. 


Freitag, 25.09.2020, wir verlassen Swinemünde und machen uns auf den Heimweg.

Bereits am gestrigen Nachmittag ziehen Wolken auf und die Temperaturen kühlen merklich ab. Auch die Wetter Prognose für die kommenden Tage sieht nicht rosig aus. Zudem heilt Brigittes Hand nach ihrer OP nicht so gut ab, wie wir es uns wünschen. Ein Arztbesuch erscheint ratsam. Wir beschließen deshalb heute abzureisen. 


Wir teilen uns die ca. 1000 km lange Strecke in etwa drei gleiche Teile ein. Unser erstes Etappenziel liegt in Zossen, etwas unterhalb von Berlin.


Zum Stellplatz des Hotels Reuner fährt man zunächst am Hauptgebäude vorbei. 



Ein kleiner Auszug aus der Speisekarte des Hotels Reuner. 


Der gepflasterte Weg führt ...


... hinter das Gebäude auf den Wohnmobilstellplatz. Wir stehen ganz alleine, es kommt später auch keine anderen Camper hinzu. Auf dem Platz gibt es einen Stromanschluss für 3,- € pauschal und freies WLAN. Sonstige Service Einrichtungen gibt es nicht. Nicht mal eine Mülltonne. Für die Übernachtung zahlt man 5,- €, die allerdings beim Restaurantbesuch gut geschrieben werden. Wir waren im Hotelrestaurant zum Abendessen und waren begeistert.


Samstag, 26.09.2020, unser nächstes Etappenziel liegt bereits in Hessen.

Zeitig verlassen wir den schönen Stellplatz in Zossen und fahren im Dauerregen weiter in Richtung Heimat. In der Campercontact App findet Brigitte einen Wohnmobilstellplatz, etwas abseits der Autobahn, in Schenklengsfeld. 


Bei unserer Ankunft sind leider alle drei Plätze belegt. Also entsorgen wir lediglich die Toilette  an der Servicestation und sehen uns nach einem anderen Platz für die Nacht um. Als wir so planlos im Ort umherfahren muss das wohl einem aufmerksamen  Einwohner von Schenklengsfeld aufgefallen sein. Er fährt uns mit seinem Pkw hinter her und spricht uns an, ob wir den Wohnmobilstellplatz suchen würden. Wir erklären ihm die Situation und dass wir jetzt einen Parkplatz für die Nacht suchen. Er schlägt uns den großen Parkplatz vor der Sporthalle vor und meint dass es bestimmt niemanden stört, wenn wir hier die Nacht stehen. Er fährt sogar mit seinem Auto vor, um uns den Weg zu zeigen. Wir freuen uns besonders über diese nette Geste. Es gibt sie also noch - die netten Mitmenschen.


Sonntag, 27.09.2020, über Wiesbaden nach Hause

Wir machen noch einen kleinen Abstecher für einen Familienbesuch in Wiesbaden bevor wir endgültig nachhause fahren. Gegen 18:00 Uhr stehen wir wieder auf unserem Parkplatz in Ottweiler. Ob es dieses Jahr noch eine vierte Reise geben wird, wer weiß. Aber ich glaube eher nicht.