Dienstag, 24.09.2019, wir fahren vom CP Erodios in Gialova weiter nach Finikounda auf den Camping Anemomilos.


Der Camping Anemomilos ist günstig gelegen mit direktem Strandzugang. Bis in das kleine Städtchen Finikounda sind es 10 Minuten zu Fuß. Auf der anderen Straßenseite, gegenüber der Rezeption befinden sich zwei Restaurants, wobei eines davon immer gut besucht ist. Im Fischerdorf Finikounda hat man eine größere Auswahl von Restaurants, Bars und Geschäften. An der Hauptstraße, ebenfalls in Gehweite, befinden sich ein Minimarkt und ein Supermarkt.


Im Schatten der Bäume ist es angenehm.


Neben ein paar Dauercampern ...


... findet man auch einige Windsurfer auf dem Platz.


Camping Anemomilos ist für griechische Verhältnisse recht ordentlich. Am Platz gibt es saubere Sanitäranlagen mit reichlich warmem Wasser und Waschmaschinen. Die Plätze in Strandnähe, liegen bis auf die erste Reihe, im Schatten zahlreicher Bäume. Hier kann man sich hinstellen wo man gerade Platz findet. Weiter oben sind die Plätze terrassenförmig angelegt und parzelliert. Ein kleiner Nachteil sind die vielen Moskitos. Zur Nachtzeit ist der Platz recht spärlich beleuchtet. Da wir zur Zeit, wegen der sommerlichen Temperaturen, immer noch mit offenen Fenster schlafen, empfinden wir das aber eher als angenehm.   


Donnerstag, 26.09.2019, Fahrradausflug vom CP Anemomilos nach Methoni.

Vom Camping Anemomilos bis ins benachbarte Methoni sind es 10 Kilometer über die Küstenstraße. Highlights sucht man auf der Strecke vergebens ... 


... bis das Städtchen Methoni in Sichtweite kommt. Methoni ist eine kleine Hafenstadt am südwestlichen Ende des Peloponnes mit etwa 2.500 Einwohnern.


Das alles beherrschende Merkmal Methonis sind die alten Stadtmauern und die Befestigung, die aus der Barockzeit stammt. 


Ein besonderes Wahrzeichen ist der Meeresturm, der sich am äußersten südlichen Ende der Anlage befindet. Er diente als Landmarke an der Hafeneinfahrt. Gleichzeitig war er Wachturm und wahrscheinlich auch letzte Zufluchtstätte bei feindlichen Angriffen. 


Haupteingang der Anlage von der Landseite.


Der Eintritt kostet 2 Euro (für Studenten und Senioren 1,- €).


Eingefügt in das Mauerwerk findet man den Markuslöwen. Ein Hinweis darauf, wer hier einmal das Sagen hatte, nämlich die Venezianer. 


Hier noch einmal der Meeresturm, mit seiner markanten Kuppel. 



Der Turm, Burtzi genannt, wurde als eigene kleine Festung mit Tor und Mauer angelegt.    (Quelle: Wikipedia)


Das Motiv wiederholt sich zwar mehrfach. Aber die Perspektiven ändern sich, so dass die Fotos hoffentlich nicht langweilig erscheinen.


Blick von der Stadtmauer auf den Hafen von Methoni.


Hier nochmal etwas näher heran gezoomt. 


In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hafen befindet sich der Badestrand.


Dieser Fischkutter war am Kai festgemacht. Er sah im Original schon ein wenig mitgenommen aus. Das hat mich dazu bewogen, die Aufnahme zusätzlich noch etwas auf "alt" zu bearbeiten.