Montag, 16.09.2019, Ausflug auf die Nachbarinsel Ithaka - der Heimatinsel des griechischen Helden Odysseus.

Morgens um 08:15 Uhr legt unsere Fähre im Hafen von Sami ab. Schon eine 3/4 Stunde später gehen wir auf der Insel Ithaka von Bord. Ein Ticket kostet 3,50 € pro Person/Fahrt. Mit den Rädern, die kostenlos befördert  werden, fahren wir zuerst nach Vathy, der Inselhauptstadt.


Gemäß der griechischen Mythologie ist Ithaka die Heimatinsel des Odysseus. Eine Bronzebüste des sagenumwobenen Helden schmückt das Rathaus in Vathy, der Inselhauptstadt.


Nach dem Erdbeben im Jahre 1953 wurde Vathy liebevoll wieder aufgebaut. Seither leben nur noch 3000 Einwohner ständig auf Ithaka.


Sehr sympathisch: Während man zuhause die Alten ins Heim steckt, gibt man sie hier einfach im Kafenio oder im Hafenrestaurant ab. Zumindest einmal die alten Herren. Was derweil die dazugehörigen Damen machen, entzieht sich meiner Kenntnis.


Diesen Anblick lieben wir so, gedeckte Tische, direkt am Kai, mit Blick auf den Hafen. Romantischer geht es kaum.


Hafen von Vathy. Auf dem Foto ist die große Anzahl von Privatjachten nicht zu sehen, die am Kai festgemacht hat. 


Reges Treiben herrscht auf der Hauptstraße.


Tsiribis Restaurant in der Nähe des Loutsa Beach: Tische und Stühle laden zu einem romantischen Essen ein. Wir könnten uns den ganzen Tag in Vathy aufhalten, so schön ist es hier. Aber wir möchten ja noch ein wenig mehr sehen von der Insel. 


Und so schwingen wir uns auf wieder auf die Räder mit dem Ziel Filiatro Beach. Zunächst aber kommen wir vorbei an einem anderen malerischen Strand ...


... nämlich dem Sarakiniko Beach.


Hinter einer Anhöhe kommt er endlich in Sicht, der Filiatro Beach. 


Toller Strand - da kann man nicht meckern. Hier relaxen wir ein wenig, bevor es wieder zurück geht.


Auf dem Weg zur Fähre kommen wir nochmals durch Vathy, der charmanten Inselhauptstadt. Am Ortsausgang steigt die Straße an. Von der Anhöhe hat man einen schönen Blick über die ganze Bucht. Jetzt am Nachmittag steht die Sonne gut für eine Übersichtsaufnahme.


Das Inselchen, mitten in der Bucht, trägt den Namen Lazareto, obwohl es einst kein Krankenhaus, sondern eine Quarantänestation beherbergte. 


Noch ein letzter Blick auf die Uferstraße des idyllischen Hafenstädtchens, dann müssen wir aber endgültig weiter. Unsere Fähre wartet nämlich nicht.