Freitag, 13.09.2019, wir erkunden die Landschaft mit dem Leihwagen. Unter anderem fahren wir zum Naturschutzpark des über 1600 Meter hoch gelegene Enos Gebirges. Später schauen wir uns noch die Tropfsteinhöhle Drogarati an.


Eine asphaltierte Straße führt auf den Gipfel. Seit 1962 steht die Gipfelregion des Enos unter Naturschutz


Die Parkverwaltung hat im Naturschutzgebiet Ethnikos Drymos Enou verschiedene Wanderwege eingerichtet. Diese sollen jedoch nicht besonders gut beschildert sein. 


Wälder aus Kefaloniatannen, wuchsen ursprünglich bis hinunter in die Küstenregion. Durch gedankenlose Abholzung waren  im 18. Jahrhundert lediglich noch 70 qkm vorhanden. 


Im Jahre 1824 wurde damit begonnen die kahlen Gipfel des Enos mit Kefaloniatannen aufzuforsten. 


Diese dunkle Tannenart kommt ausschließlich auf der Insel Kefalonia vor. 



Grandioser Ausblick!


Entlang der neuen, mit EU Mitteln gebauten Asphaltstraße, sind einige der mächtigen Tannen leider abgestorben. Aber im Kreislauf der Natur geht ja bekanntlich nichts verloren. 



Wir verlassen den Naturschutzpark am Berg Enos und fahren zurück nach Sami. Unterwegs schauen wir uns die Tropfsteinhöhle Drogarati an.

Die Drogarati Höhle liegt 3 km entfernt von Sami, auf einer Höhe von 120 m über Meeresspiegel. 


Die gewaltige Höhle wird wegen ihrer bemerkenswerten Akustik gelegentlich für Konzerte benutzt. Hier sangen schon die Sopranistinnen Maria Callas und Maria Farantouri.


Um die ursprünglichen Farben sichtbar zu machen bedurfte es eines Griffs in die Trickkiste meines Bildbearbeitungsprogramms. Vor Ort erstrahlt der komplette Innenbereich in einem furchtbaren Gelbton.


Die Höhle ist über 150 Millionen Jahre alt und wurde vor 300 Jahren entdeckt. 


Der größte Saal ist 65m lang, 45m breit und 20m hoch.                                                                                           (Quelle: Wikipedia)