Mittwoch, 16.10.2019, nach erholsamen Tagen am Argolic Beach fahren wir nach Epidaurus weiter.


Das wohl beeindruckendste Bauwerk im antiken Äskulap Heiligtum von Epidaurus ist das antike Theater. 


Es wurde zu Beginn des 3. Jh. v. Chr. errichtet. Auf insgesamt 55 Sitzreihen fanden 13.000 Personen Platz. 


Während der Sommermonate finden hier zahlreiche Konzerte statt. Wohl dem, der die Möglichkeit hat, eines davon zu besuchen.


Besonders bemerkenswert ist die Akustik des Theaters. Selbst in der obersten Sitzreihe vernimmt man deutlich was auf der Bühne gesprochen wird. Sogar das Geräusch einer herab fallenden Münze auf den Boden kann man hören. Je weiter sich jedoch die Geräuschquelle vom Mittelpunkt der Bühne entfernt, um so leiser wird sie. 


Ein Gymnasion für die Sportler darf natürlich nicht fehlen. Es ähnelt dem in Olympia, bis auf die steinernen Sitzreihen. 


Abaton: Hinter diesen Säulen verbarg sich die Heilschlafhalle. Nachdem die Kranken bestimmte Rituale vollzogen hatten, legten sie sich hier zum Schlafen nieder. Sie hofften darauf, dass ihnen ihr Gott im Schlaf erscheine und Anweisungen gebe. Nach dem Aufwachen teilten sie ihre Vision den anwesenden Priesterärzten mit, die ihre Diagnose und Theraphievorschläge als Weisung Gottes ausgaben. 


Nicht ganz ungeschickt diese griechischen Ärzte. Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Wenn es hilft heiligt der Zweck die Mittel. 


Nach dem eindrucksvollen Besuch des antiken Äskulap-Heiligtums wollen wir uns natürlich auch das moderne Epidaurus ansehen.  


In einem der Hafenrestaurants essen wir zu Mittag.  


Anschließend suchen wir den ...


... nahegelgenen Camping Bekas auf.


Der Vorteil, wenn man so spät im Jahr unterwegs ist: Die Anzahl der Camper nimmt kontinuierlich ab. Sogar Plätze in der ersten Reihe sind noch frei. Der Nachteil: Die meisten Campingplätze schließen Mitte bzw. Ende Oktober. 


Ganzjährig geöffnete Campingplätze findet man nicht so häufig auf dem Peloponnes.