Donnerstag, 10.10.2019, nachdem ich die Reiseimpressionen der vergangenen Tage fertiggestellt habe, fahren wir am späten Nachmittag weiter auf den Castel View Camping nach Mistras.

Als wir auf dort ankommen ist es bereits dunkel. Der Camping liegt nur ein paar Kilometer vom historischen Mistras entfernt, so dass wir morgen früh sofort mit der Besichtigung beginnen können.


Freitag, 11.10.2019, bereits gegen 09:00 Uhr stehen wir mit dem Wohnmobil auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang der Ruinenstadt Mistras, bereit für die Besichtigung.

Wir lösen unsere Tickets und betreten die Anlage. Der erste Eindruck: Das Gelände ist riesig und unübersichtlich. Als erstes Gebäude fällt uns das Pandanassa-Kloster auf, vor allem weil es vollkommen intakt zu sein scheint. 


Aber erst einmal kommen wir zur Mitropolis, die im Jahre 1291als Bischhofskirche erbaut wurde.  


Hier nochmal aus einer anderen Perspektive. 


Die Fresken stammen aus dem ausgehenden 13. und dem beginnenden 14. Jahrhundert. 


Ein winziges Museum beherbergt byzantinische Kleinkunst. Darunter zwei historische Bücher, die in einer Glasvitrine ausgestellt sind.


Und verschiedene Steinmetzarbeiten.


Danach setzen wir unseren Rundgang fort. Für eine Besichtigung sollte man schon mindestens 3 Stunden Zeit einplanen. Gutes Schuhwerk ist sinnvoll. Und genügend Wasser sollte man auch dabei haben. 


Auf dem Gipfel thront eine alte Kreuzritterburg. Vor dieser Kulisse hätte man zweifellos ein Folge von Game of Thrones drehen können.


Durchblick zum ...


... Pandanassa-Kloster, das wir gleich erreichen. 


Blick vom Pandanassa-Kloster ins Tal. Im Nebel verborgen liegt die Stadt Sparta.


Katzen gibt es hier viele. Diese ist besonders zutraulich und holt sich ihre Streicheleinheiten von uns. 


Es ist das einzige noch bewohnte Kloster von Mistras. Die Nonnen haben ein Händchen für Blumen. Überall grünt und blüht es. 


Diese Blume sehen Brigitte und ich zum ersten Mal. Sie ist für uns völlig unbekannt. 


Falls einer unserer Leser sie kennt, bitte bei uns melden. 


Die Fresken aus dem oberen Teil stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Wandmalereien im unteren Teil sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert. 


Links neben dem Altar sieht man eine Ansammlung von Votivgaben, auch Tamata genannt.


Die kleinen Täfelchen bekommt man in speziellen Läden zu kaufen. Die Gläubigen drücken damit ihre persönlichen Wünsche für die Zukunft aus. Dann hoffen wir mal, dass alle Träume in Erfüllung gehen.