Donnerstag, 09.05.2019, wir wandern von Poggio zum Gipfel des Monte Cappane, dem höchsten Berg Elbas.

Unnötig zu erwähnen, dass wir den Weg von unserem  Camping Platz nach Poggio, auch diesmal, mit dem Roller zurücklegen. 


Es ist schon um die Mittagszeit, deshalb schauen wir uns erst gar nicht in dem kleinen Ort Poggio um. Wir stellen die Honda ab und suchen den Einstieg zur heutigen Tagestour.


Vorbei an einer verlassenen Bar ...


... finden wir, am südlichen Ortsausgang, den ersten Wegweiser.


An vielen Stellen auf unserem Weg sehen wir blühenden Thymian. 


Der Weg ist sehr gut ausgeschildert. So eben wie hier bleibt es aber leider nicht. 



Das Caprile di Monte Cristo liegt auf unserem Weg. Caprile sind historische Unterkünfte der Ziegenhirten auf Elba. Wände und Dach bestehen aus Trockenmauern, die ohne Mörtel nur mit Steinen kunstvoll zusammengefügt sind. Sie dienten den Hirten früher als trockener Unterstand zum Melken ihrer Ziegen. Von vielen Caprile sind nur noch Mauerreste erhalten. 


Hier ein intaktes Caprile (Foto: Wikipedia).


Im Vordergrund ist Poggio zu sehen, von wo wir gestartet sind. Der Ort am Meer ist Marciana Marina. 


Schritt für Schritt geht's bergauf. 


Der Höhenunterschied beträgt ca. 650 Meter. Hin- und zurück benötigen wir dafür 6 Stunden, inclusive etlicher Pausen und Photostopps. 


Diese kleinen Kerle sind so scheu, dass man sie nur mit viel Glück aus der Nähe fotografieren kann. 


Immer wieder traumhafte Ausblicke. 


Eine Cabinovia (offene Gondelbahn) führt von Marciana Alta hinauf auf den Gipfel. Der Gipfel selbst ist ziemlich zugebaut mit allerhand Sendeanlagen. Es gibt auch ein Café. Und natürlich eine grandiose Aussicht auf das Meer, die umliegenden Inseln inclusive Korsika und das Festland.   


Es ist bereits später Nachmittag. Wir beginnen den Abstieg und sind froh als Poggio wieder in Sicht kommt. Geschafft von der Anstrengung, aber zufrieden,   knattern wir mit der Honda zurück zum Wohnmobil. Ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag geht zu Ende.