Dienstag, 27.08.2019, auf der Suche nach einem Schattenplatz  verlassen wir den schönen Stellplatz am Mprinia Beach und fahren weiter Richtung Süden nach Glyfa auf den CP Aginara Beach

Nach 8 Tagen auf Ionio Blue beschließen wir weiterzufahren. Es gibt wenig Schatten auf dem Parkplatz und die Sonne brennt weiterhin gnadenlos. Die Klimaanlage läuft ununterbrochen und der Kühlschrank schafft es bald nicht mehr. Wir brauchen unbedingt einen Platz im Schatten, damit sich Mensch und Gerät erholen können. 


Den Camping Aginara Beach haben wir uns ausgesucht weil dieser Plätze im Schatten zahlreicher Bäume bietet. 


Aber auch sonst hat Camping Aginara Beach einiges zu bieten. Die Anlage ist überall mit üppig blühenden Blumen angelegt. Alles incl. den Sanitäreinrichtungen macht einen sauberen und gepflegten Eindruck. Auf dem Bild ist die Beach Bar zu sehen. 


Am Strand gibt es eine Reihe von Apartments. 


Der Strand besteht aus einem Sand-/Kiesgemisch. Das Wasser ist glasklar. Sonnenschirme und Liegen gibt es nicht ... 


... es sei denn man bringt selber welche mit.


Dienstag, 29.08.2019, vom CP Aginara Beach über Kastro zum Hafen von Kyllini.

Mit den Rädern starten wir früh morgens, kurz nach Sonnenaufgang, zu einer kleinen Tour. Unser Ziel ist der Hafen von Kyllini mit Zwischenstopp in Kastro. Dort werden wir uns als erstes die  Festung Chlemoutsi anschauen. 



Die Burg Chlemoutsi, italienisch Castel Tornese, französich Clairmont wurde zwischen den Jahren 1220 und 1230 von französischen Kreuzrittern erbaut. Nach der Eroberung Konstantinopels besetzten die französischen Ritter den byzantinischen Peloponnes um hier das Fürstentum Achaia zu gründen. 

 

Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Burg von Byzantinern, Venezianern und Osmanen genutzt und kaum verändert. 

 

Architektonisch besteht sie aus einer großen Vorburg, in der die Söldnergarnisonen untergebracht waren und einer viel kleineren sechseckigen Oberburg, die dem Kommandanten mit seiner Schutztruppe vorbehalten war. 

 

Quellen: Wikipedia und Reise Handbuch Peloponnes von Klaus Bötig


Blick durch das Haupttor auf die sechseckige Oberburg.


Herrlicher Fernblick auf die Umgebung: Die Burg Chlemoutsi ist auf einem 250 Meter hohen Hügel erbaut. 


In einem renovierten Teil der Burg hat man ein kleines Museum mit Fundstücken der Ausgrabungen eingerichtet.


Nachdem wir die mittelalterliche Festung gebührend bewundert haben, setzen wir unseren Weg fort. Wir kommen nach kurzer Zeit schon nach Kyllini, wo wir uns zuerst den Hafen anschauen. 


Im Fischerhafen von Kyllini: Die Männer ziehen ein riesiges Netz mittels einer Winde vom Kai auf ihr Fangboot. 


Die Arbeit erfordert Konzentration.


Auf dem Rückweg in Kastro: Wir machen einen Einkehrschwung  in ein uriges Kaffee. Nachdem unser Bedürfnis nach einem zweiten morgendlichen Kaffe befriedigt ist, geht es für einen weiteren Zwischenstopp nach Arkoudi. 


Brigitte genießt das Radeln mit dem E-Bike sichtlich.


Arkoudi, das westlichste Dorf auf dem Peloponnes: Das ehemalige kleine Fischerdorf hat sich ganz dem Tourismus verschrieben. Trotzdem finden wir es nett in der gepflegten Strandbar mit Blick aufs Meer und die Insel Zakhyntos.


Zum CP Aginara sind es von hier nur noch drei Kilometer.