Sonntag, 18.08.2019, es kann endlich losgehen. Wir fahren zum Fährhafen in Ancona.

Eine halbe Stunde Fahrzeit trennen uns vom Fährhafen in Ancona.


Gegen 09.30 Uhr verlassen wir den Stellplatz in Offgana. Bei der Ankunft in Ancona schalten wir die Navi App aus und lassen uns von den Hinweisschildern leiten. So kommen wir zunächst zum Check in. Unter Vorlage unserer Buchungsbestätigungen vom ADAC erhalten wir hier die Fährtickets. Anschließend gehts durch einen Kreisverkehr zum Terminal 13. Alles ist hervorragend ausgeschildert. 


Und schon stehen wir eingepfercht in der Warteschlange. 


Gegen 12:00 Uhr läuft unsere Fähre ein und das Ausladen beginnt. Unglaublich - was da alles hineinpasst. 


Die Superfast XI, Länge: 200 Meter, Breite: 25 Meter, Geschwindigkeit: 29 Knoten (das sind über 50 km/h), Baujahr 2002 in der Flender Werft in Lübeck. Dort, wo sich die drei runden Aussparungen in der Bordwand befinden, werden wir später stehen. 


Unsere Fähre soll uns in 22 Stunden von Ancona nach Patras bringen. Die Schiffspassage erspart uns ca. 1500 Straßenkilometer. 


Es geht los. Zugegeben, ich bin schon ein wenig aufgeregt. So eine Überfahrt macht man ja nicht alle Tage. 


Über die Rampe, vor uns,  geht es auf das Oberdeck.


Im Schiffsbauch noch eine 360 Grad Kurve. Dann werden wir in unsere Parkposition eingewiesen. Gas abschalten, Strom anschließen - fertig. Jetzt erst Mal Duschen.  Toiletten und Duschen befinden sich gleich nebenan. 


Wir stehen direkt an der Bordwand und zwar dort, wo die großen Öffnungen sind. Später am Abend öffnen wir die Aufbautür und alle Fenster, sodaß ein kühlender Wind durch das Wohnmobil streicht. 


Während diese Wohnmobile permanent der Sonne ausgesetzt sind, stehen wir im Schatten des über uns liegenden Passagierdecks, was wesentlich angenehmer ist. Da haben wir mal richtig Glück gehabt. 


Sie überwacht den Ladeverkehr.


 

Gegen 14:00 Uhr, mit 30 minütiger Verspätung, legt die Superfast XI in Ancona ab. 


Ciao, bella Italia. Wir begeben uns ein Deck tiefer, in unser Wohnmobil, für ein kleines Nickerchen. 


Zum Sonnenuntergang kehren wir auf das Oberdeck zurück. Mit einer Flasche prickelndem Kaltgetränk lassen wir den Tag ausklingen.