Samstag, 21.10.2017, Evora - Menhire von Almendres - Azaruja - Evoramonte.


Am späten Vormittag starten wir in Evora. Auf schmalen Landstraßen fahren wir nach Almendres, um uns die Menhire anzusehen. 


Eine Schotterpiste führt durch endlose Korkeichenwälder. 


Naggisch: Die Korkeichen wurden dieses Jahr geschält.



Und hier stehen sie, die Menhire. Obelix hätte sicher seine helle Freude. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Steinkreis im Neolithikum entstanden ist, zwischen dem 6.  und 4. Jahrtausend vor Christus. Man vermutet, dass es sich um eine heilige Stätte handelte, die ebenso astronomischen Zwecken diente. 


Brigitte ist beeindruckt.


Das portugiesische Stone Henge besteht aus 92 tonnenartigen Menhiren.


Auf mehreren Steinen finden sich Sonnen- und Monddarstellungen als Verzierung.


Nachdem wir irgendwann genug Steine gesehen haben, rumpeln wir über die Schotterpiste, die mindestens ebenso alt ist wie die Steinkreise, weiter in Richtung Osten. Wir kommen durch das Dörfchen Azaruja.


Steine gucken macht hungrig....


...wir sind fest entschlossen etwas dagegen zu tun.


Nach dem späten Mittagessen und dem Genuss mehrerer Gläser Wein können wir nicht mehr weiterfahren. Deshalb machen wir eine Siesta, um die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen. 


Erst als die Sonne schon tief steht, und die Landschaft in ein warmes abendliches Licht taucht, fahren wir weiter.


Und wieder geht es auf leeren Straßen vorbei an endlosen Korkeichenwäldern. 


Rechtzeitig zum Sonnenuntergang kommen wir auf unserem heutigen Stellplatz, unterhalb der Burg von Evora Monte, an.


Was für ein Tag.