Mittwoch, 04.10.2017, Matoshinhos - Sao Pedro de Moel.

Die Fahrt ist relativ langweilig. Es ist kühl, den ganzen Tag über hängt Hochnebel über dem Land. Die Umgebung präsentiert sich Grau in Grau. Die Landschaften die wir durchfahren sind auch nicht besonders attraktiv. Nachmittags finden wir einen Parkplatz neben dem Leuchtturm von Sao Pedro de Moel. Beim Schlafengehen sind wir alleine auf dem Platz. Am nächsten Morgen stehen noch 5 weitere Wohnmobile neben uns.



Donnerstag, 05.10.2017, von Sao Pedro de Moel nach Peniche.

Bevor wir losfahren kommt die Sonne durch. Sofort steigt die Temperatur an und es wird angenehm warm. Deshalb schauen wir uns das Gelände um unseren Stellplatz etwas genauer an. Links, in Richtung Leuchtturm, gibt es eine Felsbucht. Rechts erstreckt sich ein schier endloser Strand. Ein wunderschöner Anblick. Nach einem kleinen Spaziergang, trinken wir in der Strandbar noch einen Kaffee. Zurück auf dem Parkplatz staunen wir nicht schlecht beim Anblick des gigantischen Fahrzeugs, das inzwischen neben uns steht. Wie klein unser Wohnmobil doch wirkt gegen den riesigen  Liner auf LKW Basis.

 

Über lange Strecken geht unsere anschließende Fahrt nach Peniche durch ausgedehnte Pinienwälder. Da macht das Fahren wieder Spaß. In der Stadt angekommen, wählen wir den ASA Peniche Motorhome Park für die Übernachtung. Dieser befindet sich zwischen Altstadt und Strand. Der Platz ist bewacht, nachts abgeschlossen und bietet alle Annehmlichkeiten incl. Strom, WC und Duschen. Sehr empfehlenswert.  

 

Abends machen wir uns auf den Weg und suchen ein Lokal in der Altstadt auf. Es gibt natürlich wieder leckeren Fisch vom Holzkohlegrill. Davon können wir zur Zeit gar nicht genug kriegen. Unser Favorit sind nach wie vor Sardinen. Aber der Degenfisch ist auch lecker. 



Bei unserer Ankunft in San Pedro de Moel, gestern Abend, lag die Küste noch im dichten Nebel. Heute Morgen hat endgültig die Sonne gesiegt.


Jetzt weiß ich auch warum die Portugiesen so lange Strände haben - damit die Angler genug Platz haben.


Wir genießen endlich mal wieder einen Strandspaziergang in der Sonne.


Auf den Fotos ist es, mangels Größenvergleich, nicht richtig zu erkennen. Aber die Wellen sind bestimmt 2 - 3 Meter hoch. Mit Wucht donnern sie an die Felsküste und den Strand.


Blick auf die Felsenküste mit dem Leuchtturm von Sao Pedro de Moel zu unserer Linken.


Bisher hab ich noch nirgends gesehen, dass ein Brandungsangler auch nur einen Fisch gefangen hat. Was zählt ist der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles.


Endlich wieder mit Sonnenbrille.


Ein Kuschelparker hat sich neben uns eingerichtet. Da fällt mir spontan ein, dass unser Wohnmobildach wieder mal gereinigt werden müsste. Vom Wohnzimmerfenster unseres Nachbarn wäre das mühelos möglich.