Montag, 02.10.2017, Fahrt von Cenlle über Lindoso im Nationalpark Peneda - Geres nach Esposende, an der portugiesischen Küste.


Nach Ent- und Versorgung starten wir vormittags in Richtung Portugal. Auf der N 540 kommt keine Langeweile auf. Bergauf, bergab mit zahllosen Kurven geht's durch Pinienwälder vorbei an den Stauseen Embalsa de los Conchas und Embalsa de Lindoso.


Sieht aus als ob der aufgestaute Rio Lima noch ein paar Liter Wasser gut gebrauchen könnte.



Wir machen eine Mittagspause in Lindoso. Blick vom Castelo do Lindoso auf die Vorratsspeicher des Ortes. 


In den Häuschen werden heute noch Getreide und Früchte gelagert.


Durch die besondere Bauweise herrscht im Inneren der Vorratskammern ein trockenes Klima, so dass keine Fäulnis entstehen kann. 


Die Runden Steinplatten dienen der Abwehr von Mäusen, Ratten und anderem Ungeziefer.


Nach der Besichtigung des Castelo fahren wir weiter Richtung Braga. Dort haben wir uns schon einen Stellplatz für die Nacht ausgesucht. Aber es soll anders kommen. Die zunehmende Hitze macht uns nämlich inzwischen ganz schön zu schaffen. Die Klimaanlage des Ducato läuft auf Hochtouren. Als wir nachmittags, irgendwo auf der Strecke,  eine Pause im Schatten von Eichen und Platanen einlegen, wird es unerträglich heiß. Kurzentschlossen ändern wir unsere Reiseplanung. Anstatt nach Braga, fahren wir lieber noch 30 km weiter bis ans Meer. Da sollte es erträglicher sein - unserer Meinung nach. Also fahren wir  nach Esposende, wo wir einen Parkplatz für die Übernachtung suchen. Aber was ist das? Wir trauen unseren Augen nicht. Esposende empfängt uns mit  Nebel und Sturm. Die Menschen auf den Straßen tragen dicke Jacken und haben ihre Kapuzen über den Kopf gezogen. Also rauf auf den Parkplatz, Heizung an, duschen und schlafen - wir sind nämlich beide ziemlich KO.