Donnerstag, 03.05.2018, Wir fahren vom Camping Berber de la Montagne in der Dades Schlucht nach Quarzazate auf den Camping Municipal. 

Unterwegs treffen wir Birgit und Gerhard wieder, die am CP Pattes des Singes auf uns warten. Nachmittags schauen wir uns trotz leichten Regens und niedriger Temperaturen  gemeinsam die Stadt Quarzazate, insbesondere die Kasbah an. Aber eine rechte Freude daran will nicht aufkommen. Alleine schon wegen des Wetters. Fotos gibts deshalb auch nicht.


Freitag, 04.05.2018, das Wetter hat sich gedreht. Heute Morgen - strahlender Sonnenschein, der uns begleitet bis Ait Benhaddou. 


Wir verlassen den Camping Municipal und fahren zunächst in den modernen Teil von Quarzazate um ein paar Einkäufe zu tätigen. 


Was darfs denn sein? Aromatische Erdbeeren, Äpfel, Mango, Zwiebeln, alles im Kilo, sehr günstig und in bester Qualität. Die Marktpreise sind bei weitem günstiger als in den modernen Supermärkten wie Marjane oder Carrefour.


Und weiter gehts durch die Wüste auf der N 9 in Richtung Marrakech.


Unser Ziel, Ait Benhaddou kommt in Sicht. Bis Asien muss es sich wohl rumgesprochen haben, dass es hier was zu sehen gibt. 


Camping Kasbah du Jardin. Hier gefällt es uns. 


Prost.


Während die Damen ihrem (Koch) Hobby frönen, schauen Gerhard und ich uns einmal die historische Altstadt an. 


Die Gründung der Stadt geht auf das 12. Jahrhundert zurück.


Ait Benhaddou lag damals an einer wichtigen Karawanenstraße, die das Dra Tal mit Marrakech verband. 


Seit 1987 steht die befestigte Siedlung unter dem Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe. 


Gerhard mit unserem Führer am Kamin eines Herrenhauses. 


Seit den 1950 er Jahren dient die alte Festung als prächtige Kulisse für zahlreiche, international bekannte, Filme.  Unter anderem wurden hier gedreht: Gladiator und Game of Thrones.


Blick von der alten Festung auf die Neustadt. 


Aussicht von der Festung auf die fruchtbare Oase, entlang des Qued Mellah.


In der Ferne - die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas. 


Noch ein Blick auf die malerischen Gebäude aus Stampflehm mit ihren hübschen Verzierungen.


Über diese improvisierte Übergangsstelle verlassen wir die imposante Altstadt.  Wir überqueren den Fluß Mellah und begeben uns zurück zu den Wohnmobilen. 


Zurück am WoMo erleben wir eine Premiere. Die Damen verwöhnen uns mit der ersten selbstgekochten Tajine. 


Hhhhhmm - köstlich.