Recht lange dauerte diesmal unsere Wohnmobil freie Zeit. Es war am 18.11.2017 als wir zum  Heimflug von Sevilla nach Frankfurt gestartet sind. Fast fünf Monate zuhause sind wie im Handumdrehen vergangen. Es gab viel zu erledigen. Trotzdem fanden wir genügend Gelegenheiten zum Entspannen. Viel Zeit haben wir mit Familie und Freunden genossen. Auf Reisen und zuhause - für uns beide immer wieder ein angenehmes Kontrastprogramm. Wobei wir weder auf das Eine noch auf das Andere gerne verzichten möchten.

 

Die Winterpause ist jetzt endgültig zu Ende - neue Impressionen warten auf uns. Es wird spannend. Denn auf dieser Reise geht's zum ersten Mal mit dem Wohnmobil auf den afrikanischen Kontinent, und zudem in ein muslimisches Land, nämlich Marokko.

 

Auch in fototechnischer Sicht hat sich inzwischen bei uns etwas getan. Bereits seit Wochen beschäftigt mich der Wunsch nach einer neuen Bildbearbeitungssoftware. Nachdem ich mir Lightroom von Adobe und noch ein paar andere  Programme näher angeschaut habe, viel letztendlich die Wahl auf DxO PhotoLab. Damit habe ich sehr schnell gute Ergebnisse erzielt. Die Arbeitsabläufe, vom Sichten und Auswählen über das Bearbeiten bis hin zum Speichern, gehen flott von der Hand. Die Bearbeitung selbst erfolgt dabei verlustfrei im Rohdatenformat (ROW) und bietet alle Möglichkeiten die das Fotografenherz begehrt.  

 

 Worüber wir uns aber am meisten freuen. Wir fahren diesmal nicht alleine. Unsere Freunde Birgit und Gerhard reisen ebenfalls mit ihrem Wohnmobil an. Sie kommen mit  der Fähre von Barcelona nach Tanger-Med. Voraussichtlich treffen wir uns am Dienstag, den 17.04. ganz oben im Norden, um gemeinsam Marokko zu erfahren (im wahrsten Sinn des Wortes). In Teamarbeit haben wir uns zuvor eine  Rundstrecke mit vielen Highlights ausgesucht. Der Zeitrahmen beträgt knappe 6 Wochen. Am 28.05.2018 müssen wir zur Abfahrt auf der Fähre in Tanger-Med einchecken. Gemeinsam setzten wir von dort mit Grimaldi Lines nach Barcelona über. Birgit und Gerhard werden anschließend noch 4 Wochen auf einem schönen CP im Languedoc verbringen, während wir so langsam die Heimreise antreten. 

 

Sicherheitshalber setze ich an dieser Stelle schon mal ein paar Kommata, falls in den folgenden Texten welche fehlen werden (,,,,,,,,,,). Wenn sie alle sind, sagt mir bitte bescheid.



Karfreitag, 30.03.2018: Flug Frankfurt - Sevilla mit unserer bevorzugten Premium Airline mit Sitz in Irland. Der Termin wurde von Ryanair um einen Tag nach hinten verschoben. Eigentlich hätten wir bereits gestern starten sollen. Wahrscheinlich haben sie den Flieger nicht voll gekriegt. Aber wir sind da gar nicht kleinlich. Uns kommt es ja nicht auf einen Tag an. Übrigens haben sie Ryanair  wirklich in die letzte Ecke des Flughafens verfrachtet. Da ist man mit dem Vorfeldbus schon eine Weile unterwegs.

 



Tschüss Frankfurt


Als die Wolkendecke das erste Mal aufreißt befinden wir uns schon über den Pyrenäen.


Irgendwo über Spanien.


Sonnenthermiekraftwerk Gemasolar in Andalusien.


Ein Taxi bringt uns vom Flughafen Sevilla zu Autocaravanas Hidalgo nach Alcala de Guadaira.


Es ist bereits 19:00 Uhr als wir Hidalgo Caravanas erreichen, wo unser WoMo auf uns wartet. Der Frischwassertank wird einmal ordentlich durchgespült und anschließend wieder gefüllt. Danach fahren wir auf den Stellplatz, hinter dem Hauptgebäude, wo wir eine ruhige Nacht verbringen. Zum ersten Mal seit fast fünf Monaten wieder im Wohnmobil.


Karsamstag, 31.03.2018, Alcala de Guadaira, Hidalgo Caravanas: 

Heute passiert nicht viel. Wir fühlen uns nicht so richtig wohl, sind beide gesundheitlich etwas angeschlagen. Dabei husten und schniefen wir um die Wette. Nach einem späten Frühstück machen wir uns auf den Weg in die nahegelegene Stadt Alcala de Guadaira. In einer kleinen Bar probieren wir ein paar Tapas. Anschließend gehts zum Großeinkauf zu Lidl. Zurück auf dem Stellplatz von Hidalgo Caravanas schreiben wir noch die HP bevor wir spät am Abend müde aber zufrieden in die Kiste fallen.