Freitag, 27.04.2018, an der Rezeption des CP Tifina Caravanserail buchen wir eine Tagestour mit dem Jeep. Die Tour führt auf über 100 km rund um Erg Chebbi.

Mohammed, unser Fahrer und Tourguide, bringt uns zunächst auf eine Anhöhe mit Blick auf die Erfoud. Die Stadt wurde 1917 von den Franzosen als Militärbasis angelegt. Noch heute ist sie Garnisonstadt mit strategischer Lage zum Grenzgebiet von Algerien. Die Stadt selber zählt knapp 30.000 Einwohner. 


Mitten im Nirgendwo befindet sich ein Steinbruch. Viele Arten von Fossilien sind hier zu finden. Als die Verkäufer den Jeep sehen, sind sie gleich zur Stelle, und bieten uns vor allem Schmuckstücke aus Fossilien an. 


Mohamed benetzt die Oberfläche es Felsbrockens mit Wasser...


...erst jetzt werden die Fossilien sichtbar.


Wir kaufen ihm ein paar Souvenirs ab. 


Danach besuchen wir eine Berberfamilie. Das "Anwesen" besteht aus einem Wohnzelt, einer kleinen Hütte zum Brotbacken, einer etwas größeren Hütte zum Arbeiten mit dem Webstuhl, und einem kleinen Stall für den Esel und ein paar Hühner. 


Der Zeltstoff ist aus Kamelhaar gewebt. Bei Regen quillt dieser auf und wird wasserdicht. High Tech in der Wüste. 


Einladung zum Tee. Der ist wie immer pappsüß. 


Armes, kleines Eselchen.


Wir durften das Brot probieren, das hier gebacken wird. Es schmeckt köstlich. Viel besser als das Brot das wir sonst im Laden kaufen.


Gerhard schaut nach, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. 


Rund um Erg Chebbi ist die Wüste steinig. Das sieht nicht so toll aus, wie die Sanddünen. 


In diesen Erdlöchern graben sie nach Mineralien. 


Die Sanddünen gefallen uns besser als die Steinwüste. 


Am frühen Nachmittag sucht unser Guide die Auberge Kasbah Merzouga auf. 



Hier nehmen wir unser Mittagessen ein. Anschließend gehts zurück zum CP.