Samstag, 14.04.2018, Fahrt durchs Riffgebirge von Larache nach Chefchouen.

So wie auf der Karte dargestellt, fahren wir nicht. Zwischen Ksar-el-Kebir und El Aaiun (Chefchouen) nehmen  wir R 410, die sich, wie wir zu spät feststellen, in weiten Teilen in einem desolaten Zustand befindet. Leider finde ich keine Möglichkeit die Strecke über die tatsächlich gefahren Route einzugeben. Die Regionalstraße will Google Maps einfach nicht akzeptieren. 


Stadtauswärts, in südlicher Richtung, direkt an der N 1 gelegen, besuchen wir einen Marjane Supermarkt, um unsere Vorräte aufzufüllen. Marjane ist eine marokkanische Kette. Wir finden alles, was wir benötigen. Alkoholische Getränke sucht man hier allerdings vergeblich. Die Preise sind in etwa vergleichbar mit zu Hause.  Verschiedene Dinge sind etwas teurer, viele aber auch billiger als bei uns.


Dann fahren wir weiter auf der N1. 


Über Ksar-el-Kebir...


...gehts auf die R 410  Richtung Chefchouen.


Ausblick aufs Kiff - ähh - Riffgebirge. 


Ich hätte mich im Vorfeld wohl besser mal über den Straßenzustand informieren sollen. Die Strecke ist auf weiten Teilen eine elende Schlaglochpiste. 


Etwas später, ca. 50 km vor Chefchouen, wird die Straße dann wieder ordentlich.


Nach 6 stündiger Fahrt erreichen wir endlich Chefchouen, die blaue Stadt. 


Chefchouen: Schon von weitem sieht die Stadt verheißungsvoll aus. Wir erreichen den Camping Azilane gegen 18:00 Uhr. Gerade rechtzeitig, denn kurz darauf kommt ein Karawane von italienischen Wohnmobilisten an. Die sehen sich wohl Marokko als geführte Gruppentour an. Ehrlich gesagt, das wäre nichts für uns. 

 

Nachdem wir uns eingerichtet haben, melden sich unsere Freunde Birgit und Gerhard von der Fähre, die inzwischen abfahrbereit im Hafen von Barcelona steht. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit den beiden am Montag Nachmittag hier auf dem Camping. Dann starten wir gemeinsam ins Abenteuer Marokko.