Ostersonntag, 01.04.2018, Stellplatz von Hidalgo Caravanas in Alcala de Guadaira.

Wir haben lange geschlafen und fühlen uns heute Morgen schon viel besser als gestern. Das Frühstück lassen wir zugunsten eines frühen Mittagessens ausfallen.  Den Rest des Tage verbringen wir mit Fahrzeugreinigung, Entsorgung, Versorgung,  Roller auf der Bühne befestigen. Auch ein paar kleinere Reparaturen führen wir selber durch. Ein Rollo muss gerichtet werden. Außerdem tausche ich zwei defekte Möbelscharniere, die ich bereits zuhause besorgt hatte, aus. Wir checken alle Geräte wie Kühlschrank, Wasserpumpe, Truma Heizung usw. auf ihre Funktion. Es ist alles soweit OK. Lediglich die Batterie Anzeige spielt verrückt. Das kann damit zusammenhängen, dass die Batterien, während der langen Zeit unserer Abwesenheit, komplett vom Stromkreis getrennt waren. Auf jeden Fall lassen wir beides, Batterien und Anzeige morgen von einem Elektriker sicherheitshalber nochmal überprüfen. Sollten sich nämlich in Marokko unsere beiden Bordbatterien verabschieden, fänden wir das überhaupt nicht lustig. Anschließend faulenzen wir ein wenig in der Sonne, die bereits kräftig scheint. 

So eine Bühne ist ne feine Sache. 


Tag und Nacht bewachter Stellplatz: Hier stehen wir gut, Strom, Wlan, Entsorgung, Versorgung - alles vorhanden. Morgen öffnet Hidalgo Caravanas wieder. 


Ostermontag, 02.04.2018, letzter Tag auf dem Stellplatz von Hidalgo Caravanas in Alcala de Guadaira.

Am Vormittag, kurz nach Öffnung der Werkstatt, werden unsere Bordbatterien überprüft. Laut Test bringen sie die  volle Leistung. Das hört sich ja schon mal sehr gut an.  Das Display zeigt  jetzt auch optimale Werte an: 160 AH, 14,4 Volt. Besser geht's nicht. Interessant: Der Elektriker weist uns auf eine Fehleinstellung an unserem Elektroblock (Ladegerät) hin. Es war die ganze Zeit die falsche Batterie Art eingestellt. Da wir eine AGM Batterie besitzen, muss der entsprechende Wahlschalter auf Blei Säure, anstatt auf Blei Gel umgestellt werden. Welchen Einfluss die falsche Einstellung  auf den Zustand der Batterie bisher hatte, wissen wir nicht. 

 

Wir beschließen  noch einen Tag auf dem hiesigen Stellplatz dranzuhängen. Zum einen gehts Brigitte und mir nicht so besonders.  Zudem möchten wir die Probe aufs Exempel machen. Die kommende Nacht werden wir keinen Strom anschließen und so viele Verbraucher anhängen, wie möglich. Nur so werden wir sehen ob die Batterien auch die Spannung halten können. Laut Auskunft des Hidalgo Mitarbeiters sind neue Ersatzbatterien vorhanden und könnten auch morgen Vormittag kurzfristig eingebaut werden - falls erforderlich. 


Dienstag, 03.04.2018, endlich können wir durchstarten. Über Vejer de la Frontera fahren wir auf den Wohnmobilstellplatz nach Barbate.

Heute Morgen fahren wir endlich weiter. Wir fühlen uns gesundheitlich schon wesentlich wohler als die Tage zuvor. Und mit dem Wissen, dass jetzt technisch alles auf bestem Stand ist, genießen wir die Fahrt zu der weißen Stadt Vejer de la Frontera. 


Endlich - on the road again oder wie der Saarländer sagt: Uff de Schnärr.


Mit der Sicherheit, dass technisch wirklich alles in Ordnung ist fahren wir ganz entspannt Richtung Vejer de la Frontera. Für die 170 km benutzen wir mautfreie Strecken.


Treppenaufgang vom Parkplatz in Vejer de la Frontera zur Altstadt.


Hier erkennt man schön, dass die Stadt maurischen Ursprungs ist. Ein kleiner Vorgeschmack auf Marokko.


Im Zentrum der Altstadt befindet sich dieser wunderschöne Brunnen. 



Wir schlendern  durch die schmalen Gässchen von Vejer's Altstadt.


Bei den Frühlingstemperaturen gibt es noch etwas Spielraum nach oben. 


Kann sich noch jemand an Alf vom Melmac erinnern?


Viele Haustüren stehen offen und geben den Blick frei auf hübsch gestaltete Innenhöfe.


Am späten Nachmittag suchen wir den Area de Autocaravanas im 15 Minuten entfernten Hafen von Barbate auf. Hier stehen wir ruhig für knapp 10,- € zusätzlich 8 Cent pro Stunde Strom. 


20:30 Uhr im großen (Bord) Kino: UEFA Champions League,  Sevilla gegen FC Bayern München. Was hatten die Bayern einen Dusel - unglaublich. Mit viel Glück und zwei spanischen Eigentoren 2:1 gewonnen.