Donnerstag, 19.04.2018 - Freitag, 20.04.2018, wir verbringen die Zeit auf dem Camping Le Diamant vert in Fes

Die beiden Tage verbringen wir mit Entspannen auf dem CP. Auf dem Camping soweit ist alles vorhanden. Eine große Poolanlage mit Wasserrutschen ist bis auf ein Becken noch nicht in Betrieb. Die Sauberkeit der Sanitäranlagen ist soweit OK. Mindestens eine der Duschen hat warmes Wasser, entweder bei den Damen oder bei den Herren, je nachdem wer sich gerade zuvor beschwert hat. Die Waschmaschine ist leider immer noch außer Betrieb. Laut einer Bewertung war diese bereits im Dezember letzten Jahres kaputt. 


Samstag, 21.04.2018, Besichtigung der Medina von Fes.

Wir buchen eine geführte Tour an der Rezeption des Le Diamant vert. Dafür werden 370 DH (33,- €) pro Paar fällig. Die Besichtigung beginnt um 11:30 Uhr. Gegen 16:00 Uhr sind wir wieder zurück auf dem CP. Mit von der Partie sind noch Heidi und Fritz.  Sie kommen  aus dem schweizer Kanton Aargau.

Unsere Tour startet pünktlich an der Rezeption. Ein Mini Bus bringt unsere sechsköpfige Truppe zunächst an den Königspalast. Diesen kann man leider nicht besichtigen. Das große Eingangstor des Palastes wird gerade auf Hochglanz poliert. 


Nicht weit entfernt vom Palast befindet sich ein hübsch angelegter öffentlicher Park.



Anschließend bringt man uns zum Borj Süd, mit Ausblick auf die Stadt. Auf dem Bild ist lediglich ein Ausschnitt der 1,1 Millionen - Stadt zu sehen. Fes ist übrigens die älteste der 4 marokkanischen Königsstädte. Sie besitzt die älteste islamische Universität. Zudem zählt die Medina von Fes  seit 1976 zum UNESCO Weltkulturerbe. 


Diese Lehr- und Ausbildungswerkstatt wird als Kooperative geführt. Alles was mit Keramik zu tun hat wird hier hergestellt. 


Innerhalb kürzester Zeit entsteht vor unseren Augen eine Tajine.


Auch solche Mosaik Arbeiten, wie sie häufig in Moscheen zu bestaunen sind, werden hier hergestellt. 


Hier nur zwei Beispiele von Vielen. 


Ein kunstvoll bearbeitetes Tee Service.


Die Silber-Verzierungen werden in mühevoller Kleinarbeit aufgelötet. 


Auf diesem Bild sind wir bereits in der Medina. Unser Guide Elouafi Hannaf, genannt "Wafi", bei der Arbeit.


Wir sind im Gerber Viertel angekommen. Ähnlich wie in europäischen Städten des Mittelalters sind auch in der Altstadt von Fes die Viertel bzw. Straßen nach den verschiedenen Zünften aufgeteilt. 


Ein im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubender Geruch bzw. Gestank erfüllt die Luft. Die Gerber arbeiten mit verschiedenen Laugen. Diese enthalten u. a. Kalk und Taubenmist (Ammoniak). Die Farben sind ausschließlich natürlichen Ursprungs. So erzählt man es uns jedenfalls. 


Um diesen Arbeitsplatz beneide ich ihn wahrlich nicht.


Alles was wir  sehen ist exotisch. Wafi erklärt uns wie das Leben hier funktioniert und beantwortet alle Fragen.  


Im Viertel der Kupferschmiede.


Kunsthandwerk in Vollendung.


Das sieht doch wunderschön aus.


Durch die Altstadt Gassen im Gänsemarsch ...


In einer Weberei. Hier werden z.B. die Fäden der Agave zu Seide gesponnen.


Das Eingangstor der Moschee, in die wir als Ungläubige leider nicht hinein dürfen. 


Noch ein Besuch im Reich der Düfte.


Eins, zwei, drei, vier Eckstein, alles muss versteckt sein. 


Mit diesem letzten Foto verabschieden wir uns von der quirligen Medina von Fes. Abschließend  muss ich dazu  anmerken, dass wir niemals zu einem Kauf gedrängt wurden. Im Gegenteil, wir konnten uns unbehelligt umsehen. So soll das sein. Alle 6 Teilnehmer an der Führung waren von unserem Guide Wafi begeistert. Wir können ihn uneingeschränkt   weiter  empfehlen.