Mittwoch, 10.10.2018, wir fahren vom Camp Male Ciste in Drvenik nach Orebic, auf der Halbinsel Peljesac, zum Camping Lavanda


Vom Kamp Male Ciste gehts wieder auf die Adria Magistrale. Die Berge reichen bis dicht ans Meer.


Hinter Gradac schwenkt die Straße von der Küste weg ins karstige Hügelland, vorbei am See "Bacinska jezero".


Wir decken uns mit Vitaminen ein. Die Mandarinen sind zuckersüß.


Hinter Ploce öffnet sich das Neretva Delta. Die ehemalige Sumpflandschaft wurde um 1900 trockengelegt und dient seither als fruchtbarer Garten Süddalmatiens.


Wir durchfahren einen 8 Kilometer breiten Streifen auf dem Gebiet von Bosnien Herzegowina. Der bosnische Grenzbeamte kontrolliert lediglich unsere Personalausweise. 


Über Neum fahren wir weiter nach Mali Ston, das bereits auf der Halbinsel Peljesac liegt. Das Foto zeigt eine Info Tafel am Ortseingang.


Mali Ston ist bekannt für seine Muschel und Austernzucht.


Eine 5,5 Kilometer lange Verteidigungsmauer verbindet die Städte Mali Ston und Ston. Sie wurde ab dem Jahre 1333 erbaut und diente dem Schutz des Kriegshafens, sowie der Salinen. 


Die hügelige Landschaft der Halbinsel Peljesac.


An der höchsten Stelle der Passstraße befindet sich ein Kriegs Denkmal und eine Aussichtsplattform. 


Die Hügelkette am Horizont gehört bereits zur Insel Korcula.


Kurz vor unserem Camping Lavanda in Orebic fahren wir vorbei an verbrannten Wäldern.


Die Zufahrtsstraße direkt vor der Campingplatz Einfahrt. Am 25.09.2018 wurden aufgrund eines Waldbrands in  Orebić dutzende Anwohner und Touristen evakuiert, es wurden mehrere Häuser zerstört und Straßen gesperrt.


Schon in den Jahren zuvor gab es heftige Waldbrände in der Region.


Unsere Parzelle, direkt am Strand. Vor allem nachts ist ein leichter Brandgeruch immer noch wahrzunehmen.


Vor ein paar Tagen ging ein Starkregen nieder, der Asche und Geröll von den Bergen auf den Campingplatz spülte. Vom Campingplatzbetreiber wird alles unternommen die Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen. 


Wenn man das Ausmaß sieht, kann man sich vorstellen, dass der Brand  wohl verheerend gewesen sein muss.



Donnerstag, 11.10.2018, wir bleiben auf dem CP. Kochen, Wäsche waschen, Reiseimpressionen bearbeiten - so vergeht die Zeit. Außerdem rufe ich wegen der Zollgeschichte  nochmal den ADAC an. Diesmal bekomme ich einen kompetenten Mitarbeiter ans Telefon. Ich erläutere ihm den Sachverhalt. Leider kann er mir nur den Rat geben, mich mit dem griechischen Zollamt in Thessaloniki in Verbindung zu setzen, um eventuell eine Sonderregelung zu erwirken. Wenn dies die einzige Möglichkeit ist, lassen wir es lieber und fahren mit dem Wohnmobil heim. Der Entschluss steht jetzt endgültig fest. 


Nachmittags suchen wir uns am Strand ein schönes Plätzchen, wo das Wasser klar und sauber ist. Es liegt etwas abseits. So ist auch der Lärm der Baumaschinen, die mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sind, nicht mehr zu hören. Erst als die Sonne untergeht, brechen wir auf und kehren zum WoMo zurück.