Samstag, 29.09.2018, das Wetter ist schön, also rollern wir heute Mittag ein zweites Mal nach Sibenik.


Durch das Seetor betreten wir die Altstadt von Sibenik.


Einiges ist toll restauriert, anderes wiederum könnte einen neuen Anstrich vertragen. Aber genau dieser Umstand macht den Reiz des mittelalterlichen Städtchens aus. 


Es geht ziemlich eng zu in den schmalen Gassen. Das Fotografieren wird zur Herausforderung, da man nirgendwo genügend Abstand zu den begehrten Fotoobjekten hat. 


Terrassenförmig baut sich die Altstadt an einem steilen, 70 Meter hohen, Kalkfelsen empor. Kein Nachteil, wenn man "gut zu Fuß ist".


Das Kirchlein ist der Heiligen Barbara gewidmet. Es wurde im Jahr 1457 erbaut. 


Wie spät ist es denn jetzt eigentlich? Etwas gewöhnungsbedürftig: "Die türkische Uhr". 


Noch wenige Treppenstufen und wir stehen vor der ...


... Kathedrale des Heiligen Jakob. Sie ist vollständig aus weißem Marmor von der Insel Brac errichtet. Vom Baubeginn, im Jahre 1431 bis zur ihrer Einweihung im Jahre 1555 vergingen weit über hundert Jahre.


Der nördliche Eingang wird auch das Löwentor genannt. 


Eine Hundertschaft chinesischer Touristen verlässt gerade den Platz und gibt endlich den Blick frei auf die Kathedrale. Viel Zeit bleibt den beiden für ihr Fotoshooting nicht, denn  die nächste Gruppe Touristen aus dem Reich der Mitte befindet sich bereits im Anmarsch. 


Das Löwenportal an der Längsseite ist der älteste Teil des Gebäudes. 


Der Portätfries stellt Bürger der damaligen Zeit dar. Der Bildhauer hat die Köpfe zum Teil fratzenhaft übersteigert. Damit wollte er die Zeitgenossen strafen, die zu knauserig waren ihr Scherflein zur Errichtung der Kirche beizutragen. 


Platz der kroatischen Republik, direkt an der Kathedrale.


Ja, es geht uns gut - wir können nicht klagen. 


Ein Stilgemisch von Gotik und Renaissance prägt das Hauptportal.


Kunstvolle Statuen von Christus und den zwölf Aposteln... 


... zieren den Kircheneingang.


Nach so viel Kultur machen wir uns langsam auf den Rückweg. Für ein Eis zum Abschluss setzen wir uns auf eine Bank mit Blick aufs Meer. Wir schlecken unser Eis und dürfen dabei die vollendete Choreographie der asiatischen Grazien bewundern. Erinnerungsfotos sind out - Actionfotos sind in. Dann rollern wir gemütlich zum Autocamp Sani.