Mittwoch, 19.09.2018, Rollerausflug vom Camping Zaton Holiday Resort nach Nin.


Die kleine Kreuzkuppelkirche Sveti Nikola liegt auf dem Weg nach Nin. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert. Während der Türkenkriege ersetzte man die Kuppel des winzigen Rundbaus durch einen Turm mit Zinnen. 


Der kleine Kerl hatte keine Angst vor uns, und ist einfach auf dem Bohlenweg zur Kirche sitzengeblieben. 


Früher stand rechts neben dem historischen Bauwerk eine ausladende Pinie, was ein malerisches Motiv ergab.


Nin ist heute ein bescheidener, kleiner Touristen Ort. Das war aber nicht immer so. Nin spielte ein maßgebliche Rolle bei der Entstehung des unabhängigen kroatischen Königreiches Ende des 9. Jahrhunderts. Die Skulptur stellt Fürst Branimir dar. Dieser bekannte sich und natürlich seine Untertanen zum christlichen Glauben, was im Jahre 879 zur Anerkennung Kroatiens durch den Papst führte. In gewisser Weise ist Nin die Wiege der kroatischen Nation.


Auf einem  Hinweisschild am Ortseingang ist zu sehen welche Zerstörung ein Hochwasser im Jahr 2017 in Nin angerichtet hat. Leider sind die schöne, uralte historische Brücke sowie große Teile der Stadtmauer bislang nicht wieder Instand gesetzt worden. 


Hafenansicht von Nin, im Hintergrund das Velebit Gebirge. 




Die Bronze Statue stellt den Bischof Gregor von Nin dar. Jedem der den Zeh der Skulptur berührt ist Glück und Gesundheit beschert. Dann kann uns ja jetzt nichts mehr passieren. 


Die Kirche Sveti Kriz (Heiliges Kreuz), aus dem 9. Jahrhundert: Da sie einst vermutlich Bischhofssitz war, gilt sie als die kleinste Kathedrale der Welt.


Ich habe mich Mal in das Portal gestellt, nur um zu zeigen, wie klein das Kirchlein tatsächlich ist. Ohne Größenvergleich erkennt man das ja nicht. 


Wir rollern weiter auf der Suche nach einer Bademöglichkeit. Der Strand von Nin sieht zwar toll aus aber man muss zuerst 15 Minuten Aquajogging machen bis man die nötige Schwimmtiefe erreicht hat. 


Also knattern wir mit der Honda weiter bis wir eine schöne Stelle finden, wo das Wasser tief genug zum Schwimmen ist. Hier finden wir außerdem eine bequeme Einstiegsstelle. Wir genießen die Stille, die Sonne und das herrliche Wasser. Später fahren wir noch über die große Brücke bis nach Vir, wo es ebenso wunderschöne Strände gibt. Allerdings ist das Wasser auch da sehr flach.