Mittwoch, 01.11.2017, Vila Nova de Milfontes

Für die Übernachtung sind wir gestern Abend wieder vom Strandparkplatz  zum offiziellen Stellplatz in Altstadtnähe gewechselt. Wie sich später herausstellen wird - ein Fehler. Denn um Mitternacht startet in direkter Nachbarschaft ein Halloween Raver Party. Angeheizt vom schnellen Rhytmus und wummernden Bass tanzt die portugiesische Jugend durch die Nacht - bis heute Morgen gegen 06:00 Uhr. Aber wir haben das ultimative Gegenmittel. In den Tiefen unserer Staufächer befinden sich  ja noch 2 Kisten  leckerer Bordeaux Wein. Die müssen so langsam auch weg. Im Flieger mitnehmen können wir sie ja nicht. Mit einem Fläschchen Bordeaux aus Saint Émilion im Kopf und Ohropax im Gehörgang überstehen wir die Nacht locker. 

 

Nach dem späten Frühstück, es ist schon bald Mittag, beschließen wir eine kleine Rollertour in die unmittelbare Umgebung zu unternehmen. Einem Prospekt der örtlichen Touristeninformation entnehmen wir ein paar Tipps, die ich als Ziel ins Navi eingebe. Und dann gehts auch schon los. 



Als erstes sehen wir uns den Praia do Malho, ca. 4 Kilometer nördlich von uns, an. Dieser ist bekannt für seinen feinen und besonders hellen Sand. Die Farbe auf dem Bild täuscht etwas. Das mag an der Farbtemperatur des Nachmittag - Lichtes oder am Weißabgleich meiner Canon liegen - ich weiß es nicht.



Als nächstes steuern wir das kleine Örtchen Almograve an. Dafür fahren wir wieder zurück in südliche Richtung. Mit seiner Kapelle im Mittelpunkt hat sich das Dorf wunderhübsch herausgeputzt. 


Alles ist pikobello sauber.


Wir folgen der Straße vom Kreisverkehr in Almograve, gegen Süden wieder an die Küste, zum nächsten Stopp.


Lapa das Pombas: Ein Hafenbecken, das die Natur geschaffen hat. Ein paar Fischer mit kleineren Booten benutzen den Hafen heute noch.  



Die alten Lagerhäuser der Fischer. Einmal in Farbe...


....einmal in Sepia.


Felsküste in Hafen Nähe.


Hier ein Video, das ich auf  Youtube gefunden habe.


Es ist bereits dunkel, als wir mit dem letzten Tropfen Benzin im Tank am Wohnmobil ankommen. Jetzt eine schöne Dusche, anschließend lecker Essen im Tasca do Celso, um die Ecke, dann ist Ruhe angesagt. Diesmal ohne Disco in der Nachbarschaft - wie herrlich.