montag, 29.05.2017, mit dem Roller nach Syrakus, unserer Meinung nach, das absolute sizilianische Highlight.


Mit dem Roller fahren wir im Verkehrsgewimmel bis zur Ponte Umbertino. Diese Brücke sowie die Ponte S. Lucia verbinden das Festland mit dem uralten Kern von Syracusa, genannt Ortigia. Das Gebäude mit der abbröckelnden Farbe erinnert uns ein wenig an Venedig.


Ein Rundbogen des antiken Apollo Tempels eröffnet uns den Blick auf den Markt von Ortigia. Genau an dieser Stelle befand er sich schon zu griechischer Zeit. 



Es ist bereits Mittag. Vor dem Verlassen des Marktes gönnen wir uns einen Prosecco. Anschließend schlendern wir über den Corso Matteotti zur Piazza Archimede, mit dem Brunnen als Mittelpunkt.


Piazza Duomo: Nur ein paar Schritte und wir befinden uns mitten auf dem schönsten Platz der Stadt. Der Dom stammt aus dem 7. Jahrhundert. Beim Bau wurde der vorhandene griechische Athena Tempel aus dem 5. Jh. v. Chr. mit einbezogen. Zwischen den riesigen Tempelsäulen zog man kurzerhand  Wände ein. So wurde der Tempel einfach zur Kirche umfunktioniert. Das sparte Baukosten, und bot dazu auch noch  einen taktischen Nutzen.



Ein paar Meter weiter, sehen wir den Fonte Aretusa. Eine Süsswasser Quelle ganz nah am Meer. Das ermöglichte es den Bewohnern von Syracus in der Vergangenheit längere Belagerungen durchzustehen. 


Über Lungomare Alfeo erreichen wir schließlich die äußerste Südspitze  Ortigias und damit das Castello Maniace.


Eingang zur Befestigungsanlage, mit deren Bau bereits im 11. Jh. begonnen wurde. Unter Kaiser Friedrich II. wurde die Anlage dann erweitert und verstärkt.



Es ist bereits später Nachmittag und wir verabschieden uns mit dem Bild vom Wachhäuschen des Castello Maniace von Syracusa. Es gäbe noch so viel zu entdecken aber unsere Zeit ist leider begrenzt. Also beenden wir unseren Streifzug und rollern mit den Eindrücken dieser wunderschönen Stadt zurück zum WoMo.