freitag, 26.05.2017, Besuch in noto.

Noto wurde 1693 bei einem großen Erdbeben zerstört und an anderer Stelle komplett neu errichtet. Es ziehen sich drei parallel verlaufende Straßen quer zum Hang. Deren mittlere ist die Corso Vittorio Emanuele. Sie bildet die Hauptstraße, wo  die schönsten Plätze und prächtigsten Gebäude zu finden sind.


Mit der Honda fahren wir bis zum Stadttor Porta Reale, dem Eingang zur Altstadt.


Die drei Symbole Notos, Turm, Schwan und Hund krönen das Stadttor.


Chiesa di San Francesco all'Immacolata.


Blick von der Kirche auf Corso Vittorio Emanuele.


Soll ich den nehmen, oder besser doch nicht?


Schon ein Stückchen weiter, die nächste Attraktion. Notos Prunkstück, die Cattedrale San Nicolo.


Deckenmalerei der Cattedrale San Nicolo.



Das barocke Rathaus auf dem Piazza Municipio.


Ristorante L'Opera an der Piazza Municipio: Bald werden die Mittagsgäste erwartet.


Am Straßenrand lenken mehrere schöne Vespa Oldtimer meine Aufmerksamkeit auf sich. 


Kein Wunder, hier ist nämlich der Vespa Club Noto zu hause. Ich werde auch sogleich angesprochen von Enzo Marescalco, dem Segretario des Clubs. Er erzählt mir von den Clubausfahrten in Sizilen. Aber auch in Frankreich und der Schweiz waren sie schon unterwegs. Außerdem solle ich am Sonntag mal vorbeischauen. Da findet ein Treffen statt mit anschließendem Corso durch  Noto. Es werden 200 Teilnehmer mit ihren Vespas erwartet. Die Vespa ist einfach Kult hier. 


In einer Glasvitrine bewahren die Clubmitglieder Miniatur Modelle ihrer heißgeliebten Vespas auf. Auf dem Foto ist nur ein kleiner Teil davon zu sehen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Sammlung komplett ist. 


Wir verlassen Corso Vittorio Emanuele, gehen die Via Nicolaci bergauf und treffen auf das Monastero Benedettino.


Selbst ein an sich schönes Stadtbild kann man noch verschönern.


Hoffentlich passt's. Wir rollern zurück zum WoMo und nach einem Nachmittags Nickerchen geschieht unglaubliches: Es regnet. Tatsächlich regnet es zum ersten Mal seit wir in Sizilien sind.